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Die Zeitung lesen sollte man
nicht nur der Bildung wegen, sondern gerade dann, wenn es um den Gewinn
von F1-Eintrittskarten geht! Mit dem richtigen Riecher für die Gewinnfrage
(ich musste den Sieger des GP von Hockenheim erraten) konnte ich mein Glück
kaum fassen auch noch gezogen zu werden! Ein megageiles Wochenende
zum low-cost-Preis war uns damit gesichert ...
... und es gibt doch
einen Gott! |
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Bevor wir am Trainingstag
endgültig ins verrückte ungarische F1-Leben abtauchten, wurde vorerst die
Lage abgecheckt, nach ordentlichen Park- und den besten Stehplätzen gesucht
(am Hungaroring sind die Stehplätze großzügigerweise rund um die Strecke
angelegt), um am nächsten Tag alles so hautnah wie möglich mitzuerleben.
Dabei
mussten wir natürlich eines der unzähligen Merchandising-Outlets stürmen,
um uns mit passenden Fanartikeln auszustatten. Mit "Mika"- und
"B.A.R"-Kopftüchern inkl. dazupassenden Shirts, zollten wir
zum einen unseren Favoriten Tribut, zum anderen mussten wir uns von den
viel zu vielen deutschen Schumi-Fans abheben. :-) |
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Bei einem Spaziergang durch
das riesengroße Campingareal direkt am Ring entdeckten wir IHN: den ersten
offiziellen "UVW - Urlaub vom Weib" F1 Fan-Club; vollgestopft
mit unzähligen herumliegenden Bierdosen und ihren dazugehörigen Alkoholleichen.
Obwohl anderen Geschlechts, muss ich sagen: RESPEKT vor dieser originellen
Idee und ihrer gelungenen Umsetzung. Ehrlich:
welche Frau soll bei solch Kreativität schon böse werden? |
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Wer sich als Selbstversorger
durchschlagen möchte, muss natürlich allerhand vororganisieren. Angefangen
von Campingtisch und -sesseln über Fressalien und Trinkereien in allen Variationen,
dem Einweggriller uns sonstigen nützlichen Camping-Accessoires, wurde wirklich
an jede Kleinigkeit gedacht. |
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Am Tag der Qualifikation hatte
nur eine Sache absolute Priorität: Früh aufstehen, um sich die besten Plätze
zu sichern!!! Ausgestattet mit Campingsesseln, Kühlbox, Fotoapparat und
Fernglas machten wir uns bereits um halb sieben Uhr schnellstens auf den
Weg zu den begehrtesten Stehplätzen. Wir hatten wirklich Glück, denn wir
konnten uns direkt gegenüber der Start-Ziel-Geraden auf einer leichten Anhöhe
in die vorderste Reihe platzieren. |
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Was will man mehr: Einen wunderschönen,
heißen Tag, kühle Getränke, lauter Motorenlärm (den man doch etwas mit Oropax
entschärft), Benzingeruch vermischt mit viel würzigem Paprikaduft aus den
Gulaschkanonen nebenan.
Selbst die vielen Schumi-Fans,
die uns schon fast strategisch umzingelten, waren uns mehr als egal. |
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Unser "Steh-Sitzplatz"
gewährte uns neben dem beinahe totalen Überblick über die gesamte Strecke
den hautnahen Einblick in das hektische Treiben der Boxenstraße. Das Fernglas
leistete hier wahrlich großartige Dienste und war auch dementsprechend häufig
im Einsatz. Darüber hinaus hatten wir freies Blickfeld auf die riesige Übertragungsleinwand,
um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. |
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Wie charakterisiert sich nun
der typische F1-Fan?
Aktiv und einfallsreich wie die Tifosi
mit ihrer "LeiberlNamensKomposition" für ihren Eddie, oder passiv
biertrinkend mit wohlgezüchteten Bierbäuchen und dazupassenden Hängebrüsten,
wie die Herren daneben? |
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Die unzähligen Merchandising-Verkaufsstände
lockten zum Kauf von Fanartikeln verschiedenster Art; jedoch oft zu Preisen,
bei denen man mehr als ein Auge zudrücken muss. |
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Die Grillerei und die Landjäger
reichten uns doch nicht ganz und so wurde noch mal kräftig zugelangt ... |
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Ein sehr eindrucksvoller Blickfang
war der McLaren-Mercedes von Mika Hakkinen, der eigens zwischen den Verkaufsständen
für die Fans zur Schau gestellt wurde. Das beeindruckende daran war, wie
klein diese F1-Rennautos eigentlich sind - und dennoch bieten sie den Fahrern
genug Sicherheit, um auch nach spektakulären Unfällen die zu Schrott gefahrenen
Boliden relativ unverletzt zu verlassen! |
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Fazit: Absoluter wahnsinns
Event mit perfekter Organisation zum billigsten Preis! Nächstes Jahr sicher
wieder ... |